„Mensch oder Maschine“ – Manuelle und XN-Differenzierung im Vergleich

„Mensch oder Maschine“ –
Manuelle und XN-Differenzierung im Vergleich

Hella Hartmann
Leitende MTA der Fachrichtung Hämatologie
Medizinisches Analyse Zentrum
Agaplesion Diakonieklinikum
Rotenburg/Wümme

Die Frage „Wer oder was ist besser?“ stellt sich in der täglichen Laborroutine nicht, sondern eher die Frage „Wann ist ein manuelles Differentialblutbild erforderlich?“. Anhand von Fallbeispielen wird die Bedeutung eines Differentialblutbildes auch in der heutigen modernen Welt zur Beurteilung pathologischer Zellen aufgezeigt. Das automatische Differentialblutbild dient mit Hilfe der numerischen Werte und der „Warnhinweise“ zur Filterung zwischen normalen und pathologischen Zellen bzw. Zellverteilungen und gibt somit einen verlässlichen Hinweis auf das Vorhandensein abnormaler Zellen. Somit wird die Entscheidung, ob ein manuelles mikroskopisches Differentialblutbild zur Beurteilung der Morphologie der Zellen im Anschluss erfolgen sollte, wesentlich erleichtert, und dient der wichtigen Ergänzung zur automatischen Analyzer-Differenzierung z. B. im Fall von Entzündungsreaktionen oder hämatologischen Grunderkrankungen.

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